Das Saazer Museum in Schweinfurt. Nach der Gründung der Stiftung Saazer Heimatmuseum wurde das das teilsanierte Bürgerhaus in Schweinfurt in der Oberen Straße 8, nahe am Marktplatz, käuflich erworben, um eine Zweigstelle zum räumlich begrenzten Heimatmuseums in Georgensgmünd zu errichten.
Nach Beendigung der umfangreichen Sanierungsarbeiten wurde mit der Einrichtung des Museums begonnen. Um in dem Museumsraum die vorhandenen Gemälde gesichert ausstellen zu können, wurde dieser Raum nach den Vorschriften der Versicherung mit Brandschutzmauern, Brandschutztüren, Feuermeldern und einer Videoüberwachung ausgestattet.
Das Saazer Heimatmuseum wurde am 22. September 2012 feierlich eröffnet. Den Bericht über die Eröffnung finden sie hier
Das Bürgerhaus in der Oberen Straße 8 ist leicht zu finden. Vom Marktplatz auf der gegenüberliegenden Seite des Rathauses beginnt die Obere Straße, neu gestaltet mit einem Parkstreifen. Am Eingang zum Museum ist ein großes Schild an der verglasten Eingangstür angebracht. „Saazer Heimatmuseum – über die Geschichte der Sudetendeutschen in der Hopfenstadt Saaz“.
Das Museums ist wöchentlich Dienstag von 10:00 -12:00 und Freitags von 14:00 – 16:00 geöffnet
oder in Ausnahme Fällen nach telefonischer Vereinbarung möglich. Frau Edda Götz 09721 / 21373
Das 2012 eröffnete Saazer Heimatmuseum in Schweinfurt kann auf Anfrage besichtigt werden. Sie finden das Museum in der Oberen Straße 8 in unmittelbarer Nähe des Marktplatzes der Stadt Schweinfurt.
Bilder vom Saazer Heimatmuseum in Schweinfurt

Beim Betreten des Vorraumes sieht man an der linken Seite die Saazer Fahne. Vor dem Eingang zum Museumsraum ist die Büste des „Johannes von Saaz“ auf einem quaderförmigen Holzsockel mit einer Gedenktafel aufgestellt.
Vor dem Eingang zum Museumsraum ist die Büste des „Johannes von Saaz“ auf einem quaderförmigen Holzsockel mit einer Gedenktafel aufgestellt.
Mehr Informationen über Johannes von Saaz auf der Webseiten der Ausstellung

Am Eingang zum Museum ist ein großes Schild an der verglasten Eingangstür angebracht. „Saazer Heimatmuseum – über die Geschichte der Sudetendeutschen in der Hopfenstadt Saaz“.

Im rückwärtigen Teil des Raumes befindet sich ein Schreibtisch mit einem Computer und einem angeschlossenem Farbdrucker. Hier können erwünschte Informationen, die auf einer Festplatte oder einem Stick gespeichert sind, wie eine Vielzahl von Bildern und Dokumenten, abgerufen, gesehen und ausgedruckt werden.
Herr Dr. Illing erinnerte daran, dass im vergangenen Jahrhundert in zwei Weltkriegen Millionen von Menschen getötet wurden, darunter ein erheblicher Anteil an Frauen und Kindern und es wurde ein unermesslich hoher Sachschaden angerichtet. An der Vergangenheit könne man nichts ändern, aber man kann daraus lernen, dass so etwas nie wieder geschehen darf.
Das ist aber nur möglich, wenn man die Vergangenheit kennt. Zeitzeugen des letzten Krieges, die diese schrecklichen Ereignisse noch erlebt bzw. überlebt haben, wird es bald nicht mehr geben. Es ist deshalb dringend erforderlich, an die grausamen Geschehnisse zu erinnern. Es muss viel gegen das Vergessen getan werden. Deshalb wurde das Museum errichtet. Es ist kein Museum im herkömmlichen Sinnen, sondern es ist eine Informationsstelle und Gedenkstätte.







