Bilder von der Gedenkstein-Einweihung in Groß Umstadt

Im September wurde im Gedenken an Johannes Henslin ein Gedenkstein in Groß Umstadt eingeweiht. Die schönsten Bilder von der Feierlichkeit finden Sie in der Bilder-Galerie.

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Vortrag von Gerold Schmiedbach zur Gedenkstein-Einweihung in Groß-Umstadt

Vortrag von Gerold Schmiedbach am 04.09.2011 in Groß-Umstadt

Der Ackermann und der Tod

Während der Regierungszeit von Karl IV, es war die Blütezeit Böhmens, ist der „Ackermann von Böhmen“ entstanden. Das Stück handelt „Von der Klage des Men-schen wider den Tod und Gottes Urteil“. Der Tod Margarethas, der Frau des Acker-manns, war Anlass für eine besonders würdige Ausstattung des Textes als eine Art Totenklage.

In seiner Dichtung nennt sich Johannes Henslin, der Dichter, im Schlusskapitel „Jo-hannes“. Er wurde um 1359 in Westböhmen geboren. Verschiedentlich nennt er sich „von Schüttwa“ oder „von Tepl“. Wahrscheinlich erreichte er an der Prager Karls-Universität die Magisterwürde. Von 1383 an war er Stadtschreiber von Saaz an der Eger und führte den Titel eines öffentlichen Notars der Diözese Prag. Saaz/Žatec wurde 1250 als königliche Stadt gegründet. Weiterlesen

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Gustav Hacker und Johannes Henslinus

Vortrag von Dr. Thomas Lippert am 04.09.2011 anlässlich der Gedenktafel Einweihung von Johannes von Saaz in der Gustav-Hacker-Siedlung in Groß-Umstadt.

Auf den ersten Blick scheint der Namenspatron dieser Siedlung, Gustav Hacker, ein Politiker des mittleren 20. Jahrhunderts, wenig Gemeinsamkeit zu besitzen mit Johannes Henslin, dem Gelehrten und Poeten des späten Mittelalters. Genauere Betrachtung jedoch eröffnet eine Reihe von Parallelen und Übereinstimmungen.

Zunächst der geographische Aspekt: Gustav Hacker wurde am 20. September 1900 in Lubau bei Podersam geboren, also kaum 20 Kilometer südwestlich von Saaz, der langjährigen Wirkungsstätte des Johannes.
Beide waren Bauernsöhne, die durch immensen Fleiß und überdurchschnittliche Begabung in die Elite der Gesellschaft ihrer Zeit aufstiegen, ihre einfache Herkunft aber in ihrem Wirken nie verleugneten. Beide bemühten sich um die Bildung der Jugend ihrer Zeit: Johannes leitete um 1400 über viele Jahre die Lateinschule in Saaz, Gustav Hacker gründete in den frühen Dreißiger Jahren des zwanzigsten Jahrhunderts mehrere Landwirtschaftsfachschulen in Westböhmen. Weiterlesen

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Mainpost berichtet: „Obere Straße 8 wird zum Museum“

Die Errichtung einer Zweigstelle des Saazer Heimatmuseums in Schweinfurt rückt näher. Zu diesem Anlass hat die Stadt Schweinfurt eine Pressekonferenz abgehalten, an der für die Stiftung Saazer Heimatmuseum auch Dr. Gerhard Illing teilnahm. Lesen Sie hier den gesamten Artikel vom 5.8.2011.

Obere Straße 8 wird zum Museum – aus der Mainpost von Stefan Sauer

Es muss eine große Erleichterung gewesen sein, welche die Verantwortlichen der Stadt befallen hat, als sich Gerhard Illing im Internet auf das Projekt gestoßen ist und Interesse an ihrem Gebäude Obere Straße 8 bekundet hat. Lange Zeit stand es leer. Mit 350 000 Euro aus dem Entschädigungsfonds der Denkmalpflege hat es die Stadt von einem „erbärmlichen“ in einen halbwegs sanierten Zustand befördert – und endlich einen Käufer und Nutzer gefunden: die „Stiftung Saazer Heimatmuseum“. Weiterlesen

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In Schweinfurt wird eine Zweigstelle des Saazer Heimatmuseums errichtet

1945 und 1946 wurden die deutschen Bewohner und Bürger von den Tschechen aus ihren Wohnungen und Häusern getrieben, in Lagern eingesperrt und nach monatelanger Zwangsarbeit unter Zurücklassung ihres gesamten Hab und Gutes aus ihrer angestammten Heimat vertrieben. Im Mai und im August 1945 kamen Bahntransporte mit jeweils etwa 1300 Saazer vor allem Frauen und Kinder in Schweinfurt an.

Sie wurden zunächst in den Luftschutzbunkern notdürftig untergebracht und später in Wohnungen und Häusern in den umliegenden Ortschaften einquartiert. Diese ausgehungerten, schlecht bekleideten und teilweise kranken Menschen wurden keine Sozialhilfeempfänger, sondern beteiligten sich im großen Umfang am Wiederaufbau der zerstörten Stadt Schweinfurt. Sie haben sich gut eingebürgert, Familien gegründet und waren beruflich erfolgreich. Die noch heute hier und andernorts lebenden Heimatvertriebenen und ihre Nachkommen sind stolz auf ihre Leistungen und freuen sich, in Schweinfurt ein Museum errichten zu können mit Beweisen ihrer Jahrhunderte langen kulturellen Gestaltung ihrer ehemaligen Heimat in Böhmen und in ihrer Heimatstadt Saaz. Weiterlesen

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Biographie von Frau Erika Storey

Frau Erika Storey, geborene Schroll aus Saaz ist die Autorin des Buches „A Childhood in Bohemia and the flight to the West” erschienen in England und den USA in 2009. Es ist ein wertvoller Beitrag und Zeitzeugenbericht der schrecklichen Ereignisse von 1945/46 in Saaz, eingefügt in die Geschehnisse nach 1918 in englischer Sprache. Damit wurden in diesen Ländern diese Nachkriegsvorkommnisse bekannt gemacht.


Erika Storey mit ihrer Tochter auf dem Saazer St. Antonius Friedhof

Frau Erika Schroll wurde am 29.Dezember 1936 in Saaz geboren und lebte in Saaz mit Ihrer älteren Schwester Elisabeth, geboren am 25. 10.1932 und ihren Eltern Ferdinand Schroll (*14.6.1908 / + 13.10 1990) und Josefine Schroll geborene Soukup (* 29.12. 1901 / + 1.07.1992) bis 1938 am Lorettoplatz. Danach zogen sie um in ein neues Haus in die Trnowaner Straße und wohnten dort gegenüber dem St. Antonius Friedhof bis zu Ihrer Vertreibung nach dem verlorenen Krieg 1945.

Am 13.Juni 1945 musste sie mit Ihrer Schwester und Mutter mit wenig Gepäck, wie alle deutschen Frauen und Kinder in Saaz die Wohnung verlassen. Sie wurde ohne ihren Vater, der als Soldat noch nicht zurück gekommen war, in die nahe gelegene SS-Kaserne getrieben. Im Lager traf die Mutter mit ihren beiden Töchtern ihre ältere Schwester und Tante Marie Stupka, geb. Soukup. Den Aufenthalt in dem Lager empfanden sie als Hölle. Es waren einige Tausend Frauen und Kinder auf engstem Raum untergebracht, die hygienischen Verhältnisse waren katastrophal, viele mussten auf dem nackten Beton- oder Ziegelfußboden schlafen, sie hungerten und litten Durst und wurden peinlichen Untersuchungen unterzogen. Viele waren krank auch ihre Schwester Elisabeth, täglich starben Kleinkinder.

Am 28.06.1945 wurde sie mit ihrer Mutter und Schwester mit über tausend anderen Lagerinsassen zum Bahnhof gebracht, in offene Kohlewaggons geladen und über Nacht
nach Georgenthal im Erzgebirge transportiert. Von dort ging es zu Fuß in mehrtägigen Märschen über das Erzgebirge in die Silber- und Bergmannstadt Freiberg in Sachsen. Nach tage- und nächtelangen Aufenthalten in Notunterkünften (Turnhalle) wurden sie in einem ehemaligen Gasthaus lagermäßig untergebracht. Ihre Schwester erkrankte ernstlich an einem rheumatischen Fieber, konnte aber 6 Monate im Krankenhaus versorgt werden und überlebte so die Wintermonate 45/46.

Nach einem neunmonatigen Lageraufenthalt wurde Frau Schroll mit ihren beiden Töchtern in ein Zimmer ohne Heizung in der Bergstiftgasse in Freiberg eingewiesen. Dort hungerten und froren sie zwei Jahre, wurden krank und magerten zu Skeletten ab- die Schwester musste wieder im Krankenhaus behandelt werden.

In zerlumpter Kleidung mit Holzschuhen fand sie ihr Vater 1947, der nach mehrjähriger Gefangenschaft in Jugoslawien nach. Westdeutschland entlassen wurde. Auch er hatte schreckliche Jahre überlebt. Über das „Rote Kreuz“ erfuhr er den Aufenthalt seiner Familie in der „Ostzone“. Es war ein erschütterndes Wiedersehen. Der Vater weinte als er nach Jahren seine Frau und beiden Töchter mit ihren Skelett ähnelnden Körpern in Freiberg wieder sah. Er wollte mit seiner Familie nach Bayern umsiedeln, das wurde nicht genehmigt. Als Ernährer der Familie sollte er zur Familie nach Sachsen ziehen. Da gab es für ihn keine entsprechende Berufstätigkeit. So hat man beschlossen, dass Frau Schroll, die Mutter mit den beiden Töchtern illegal über die Zonengrenze nach Bayern ging. Das geschah im Sommer 1947.

Wie in ihrem Buch beschrieben, wurde bei dem Überschreiten der Zonengrenze bei Hof auf sie geschossen, aber ihre Mutter meinte in Sachsen würden sie sowieso sterben und marschierte mutig weiter. Die Grenzposten brachten es wahrscheinlich doch nicht übers Herz die Mutter mit ihren beiden Kindern zu erschießen. Auf bayerischer Seite trafen sie ihren Vater. Aber das glückliche Ende war noch nicht in Sicht. Sie mussten zunächst in ein Auffanglager in Regensburg um eine Aufenthaltsgenehmigung und Lebensmittelkarten zu bekommen. Als der Kommandant sie sah, teilte er ihnen mit, dass sie wegen Überfüllung des Lagers mit dem nächsten Zug wieder nach Sachsen zurück transportiert werden.

Die Verzweiflung war enorm, der Vater einer Ohnmacht nahe, da nahm die Mutter ein Fläschchen mit Hoffmannstropfen aus ihrer Tasche, die der Kommandant als Gift betrachtete. Er sprang über sein Pult und rief nicht schon wieder er hätte schon zuviel dergleichen gesehen und entließ uns ohne Aufenthaltsgenehmigung. Der Vater nahm seine Familie mit zu seinen Eltern, die als Heimatvertriebene in einem kleinen Dorf in Niederbayern wohnten. Dort konnten die vereinigte Familie zunächst in einem Zimmer bei einem Bauern wohnen, angewiesen auf die Barmherzigkeit des Bauern, der sie monatelang ohne Lebensmittelmarken mit durchfütterte.

Es waren beschwerliche Jahre. Ihre Schwester starb 1950 an einem Herzleiden. Eine Herzklappenoperation konnte aus Kostengründen nicht durchgeführt werden. Erika ging bis 1952 zur Schule in das Nachbarsdorf und konnte durch Erholungsaufenthalte die Folgen ihrer Unterernährung überwinden. 1953 erhielt der Vater eine Anstellung bei der Bahn in Regensburg. Erika, jetzt 15 jährig, ging in Regensburg in die Handelsschule, bekam nach einer Lehre eine Anstellung als Sekretärin und Buchhalterin bei dem Zeitschriftenverlag Dallmayer. Die lange Leidenszeit war überwunden und es konnte endlich ein normales Leben beginnen.

Erika ging, wie das zu dieser Zeit öfters geschah, 1958 als „au pair Mädchen“ nach England. Dort lernte sie einen Lehrer kennen, den sie Ende 1960 in Regensburg heiratete. Sie gingen zurück nach England, bekamen in den darauf folgenden 10 Jahren 4 Kinder: Christine, Joseph Marion und Ellen. Die älteste Tochter Christine zog 1981 nach Deutschland, heiratete in Augsburg und lebt seitdem mit zwei Kindern dort.

1987 verstarb plötzlich Erikas Mann.1990 ihr Vater und 1992 ihre Mutter. Es waren wieder leidvolle Jahre. Während dieser Zeit schrieb sie das Buch aufgrund ihrer sehr guten Sprachkenntnisse in englisch, weil in den englisch sprechenden Ländern wenig bekannt ist was im Krieg und nach dem Kriegsende in Europa und hier speziell in Böhmen geschah. Mit einbezogen wurden die historischen Ereignisse zurück bis 1918 dem Ende des ersten Weltkrieges, um zu verstehen wie es zum zweiten Weltkrieg kam und den schrecklichen Ereignissen, die Millionen von Menschen und vor allem die Mütter und ihre Kinder widerfahren ist.

Dr. Gerhard Illing

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Interview mit Horst Helmer im tschechischen Fernsehen

Bei der Gedenkfeier an Allerheiligen 2010 führte der tschechische Sender Public-TV dieses Interview mit Horst Helmer.

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Totenehrung zu Allerheiligen am 1. November 2010

Auf Einladung der Stiftung „Saazer Heimatmuseum“ wurde am 01. November 2010 zu Allerheiligen zum dritten Mal eine feierliche Totenehrung auf dem St. Antonius Friedhof in Žatec/Saaz abgehalten.

Die Feierlichkeiten begannen um 14:30 Uhr an der eindrucksvoll geschmückten Gedenkstätte. Die angereisten Besucher, darunter die bekannte Buchautorin Erika Storey, geb. Schroll* mit Familie aus London, deutsche und tschechische Freunde und Bekannte aus Saaz, Vertreter der Stadt- und Friedhofsverwaltung, Dolmetscher, Fernsehreporter und Kameramann versammelten sich vor der in 2008 errichteten Grabstätte in der südöstlichen Ecke des neuen Friedhofs, um an die verlorenen Familienmitglieder und Mitbürger in stiller Trauer zu gedenken. Ganz im Sinne der Gründer der Gedenkstätte ist dieser Platz in der südöstlichen Ecke des Friedhofs zu einem Ort der Erinnerung geworden. Weiterlesen

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Nachruf für Herrn Rechtsanwalt Gerhard Bendel

Unser Vorstandsmitglied, wertvoller Berater und guter Freund Gerhard Bendel ist am 27. Oktober 2010 verstorben. Sein Tod hinterlässt eine große Lücke.

Dr. Gerhard Bendel

Dr. Gerhard Bendel

Er wurde am 14. April 1944 in Tetschen-Bodenbach an der Elbe geboren, im damaligen Sudetenland. Er war das einzige Kind seiner Eltern Hugo und Emmi Bendel, geb. Werner. Sein Vater war bei seiner Geburt als Soldat im Kriegseinsatz und bis 1947 in Gefangenschaft. In 1946 wurde die Mutter mit ihrem zweijährigen Sohn aus der Heimat vertrieben und kam nach Saal an der Saale bei Königshofen. Bis zur Rückkehr seines Vaters aus der Gefangenschaft musste sich die Mutter alleine um ihren Sohn kümmern. Auf diese Zeit geht auch seine lebenslange enge Verbindung zu seiner Mutter zurück. In Saal besuchte er auch die Volksschule, dann das Gymnasium im nahe gelegenen Königshofen. Nach dem Abitur in 1963 begann er mit dem Jurastudium an der „Freien Universität in Berlin“, setzte dann sein Studium an der Universite Sorbonne in Paris fort und beendete sein Studium mit dem Staatsexamen an der Julius Maximilian Universität in Würzburg. 1971 erhielt er die Zulassung als Rechtsanwalt. 1975 gründete er mit dem Steuerberater Adolf Götz die Kanzlei „Bendel-Götz und Partner“ in Würzburg, in der er bis wenige Tage vor seinem Tode noch tätig war.

Gerhard Bendel war ein sehr erfolgreicher Rechtsanwalt. Er war schon als 30-jähriger im Würzburger Stadtrat, Vorstandsmitglied und Aufsichtsratsmitglied in verschiedenen Unternehmen, darunter über 30 Jahre im Verwaltungsrat der „Städtischen Sparkasse Würzburg“ der heutigen „Sparkasse Mainfranken“. Er war ein sehr bescheidener Mensch, große Ehrungen für seine Verdienste wollte er nicht. Er war sehr intelligent, konnte gut reden, aber auch zuhören und er konnte ausgleichen und Lösungen finden in sehr schwierigen Fällen. Sein Privatleben stand zunächst unter einem guten Stern. Er heiratete die Juristin Elke, geborene Eder, eine sehr schöne und kluge Frau, die ihm auch beruflich gut zur Seite stand.

Schon nach einer kurzen Zeit wurde seine Ehe zu einer quälend langen Leidenszeit. Seine junge Frau fiel in ein Koma, aus dem sie trotz jahrelanger, teurer Klinikaufenthalte, auch in den USA, nicht mehr erwachte, erst 1998 war der Kampf verloren. Auch Gerhard Bendel hatte viele Jahre schwere gesundheitliche Probleme. Mehrere Operationen, darunter auch zwei Nierentransplantationen und verschiedene Therapien hat er standhaft und ohne zu klagen ertragen und seine Tätigkeit bis kurz vor seinem Tod gewissenhaft ausgeführt. Er wollte auch noch an der Fahrt zum Totengedenken in Saaz im St. Antonius-Friedhof zu Allerheiligen teilnehmen. Dazu kam es nicht mehr.

Wir trauern um ihn.

Dr. Gerhard Illing
im Namen des Kulturkreises Saaz und des Saazer Heimatmuseums

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Einladung zur Gedenkstunde in Saaz an Allerheiligen

Zu Allerheiligen am 1.November 2010 organisiert die Stiftung Saazer Heimatmuseum zum dritten Mal einen Besuch der Gedenkstätte im Saazer St. Antonius Friedhof. „Wir würden uns freuen, wenn auch in diesem Jahr wieder viele Saazer Mitbürger, Angehörige und Freunde mit uns der Todesopfer von 1945 gedenken“, so Dr. Gerhard Illing, der Vorsitzende der Stiftung Saazer Heimatmusem. Treffpunkt ist Sonntag der 31.Okt. im fränkischen Selb. Die Fahrt von Selb nach Saaz erfolgt am 1.11. vormittags. Das Mittagessen wird dann bereits in Saaz, im Hotel Cerny Orel (am Schiesshausplatz) eingenommen. Im Anschluss daran folgt um 14.30 Uhr eine Gedenkstunde auf dem Friedhof.

Anmeldungen bitte an die Geschäftsstelle des Saazer Heimatmuseums, Herrn Dr. Gerhard Illing, 64823 – Groß Umstadt, Prof.Völzing Ring 12, richten. Danach werden Hotelübernachtungen, Fahrmöglichkeiten und persönliche Wünsche geregelt.

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